LINKE+ hinterfragt umstrittene NFT-Währung

Eine sehr fachspezifische Anfrage haben unsere Ratsmitglieder Sonja Lemke und Christian Gebel für den nächsten Finanzausschuss vorbereitet.

Her ist der Inhalt:

Die Stadt Dortmund bietet anlassbezogen sogenannte NFTs an. Dies beschreibt die Stadtverwaltung mit blumigen Worten auf ihrer Website. Daher bittet die Fraktion DIE LINKE + um die Beantwortung der folgenden Fragen:
• Wie hoch sind die Kosten für das NFT-Angebot für die Stadt Dortmund?
• Aus welchem Haushaltstitel wird das Vorhaben finanziert?
• Welche Gewinnerwartung hat die Stadtverwaltung für das Projekt?
• Wer hat das Vorhaben an die Stadtverwaltung herangetragen?
• Ist ein Erwerb und Verkauf ohne Einsatz von Kryptowährungen vorgesehen?

Begründung:
NFTs sind nicht unumstritten. Sie basieren auf der gleichen Technologie wie Kryptowährungen, werden häufig damit bezahlt und etablieren damit eine inoffizielle und weitgehend unregulierte Parallelwährung. Auch der damit meist einhergehende Energieverbrauch ist kritisch zu sehen. Im Sinne nachhaltigen und gesellschaftlich verantwortlichen Handelns müssten diesen Nachteilen große Vorteile gegenüberstehen. Die sind aber nicht zu erkennen.

INFO: 

Ein Non-Fungible Token (kurz NFT, deutsch etwa „nicht-austauschbare Wertmarke“) ist ein Kryptowert, der im Gegensatz zu Kryptowährungen einmalig und nicht teilbar (non-fungible, deutsch: „nicht austauschbar“) ist.
Quelle: Wikipedia