Einsatz für überdachte Fahrradstellplätze an Mengeder Schulen

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Gute Nachrichten für viele Schülerinnen und Schüler im Bezirk Mengede. Die Aussichten auf einen überdachten – und damit wetterfesten – Fahrradstellplatz vor ihrer Schule stehen nicht schlecht.

Die Fraktion DIE LINKE / Die PARTEI hatte in der Bezirksvertretung Mengede angefragt, ob und an welchen die Schulen im Bezirk Mengede überhaupt Bedarf an überdachten, witterungsfesten Stellplätzen für Fahrräder besteht. Nun gibt es eine erfreulich ausführliche Antwort aus dem Schuldezernat. „Demnach gibt es nach Rücksprache mit den Schulleitungen großes Interesse an überdachten Stellplätzen“, sagt Kevin Götz, Sprecher der Fraktion DIE LINKE/Die PARTEI. 

Bislang gibt es ein solches Angebot an vielen Schulen noch nicht. Fünf Schulen im Bezirk Mengede haben einen Bedarf an insgesamt 142 überdachten Stellplätzen angemeldet - das sind durchschnittlich 27 pro Schule. Den größten Bedarf hat die Bodelschwingh-Grundschule, die sich 45 überdachte Stellplätze wünscht, dicht gefolgt von der Albert-Schweitzer-Realschule mit 40 Plätzen.

Das Heinrich-Heine-Gymnasium dagegen wird bereits versorgt – und bekommt im Zuge des Neubaus „automatisch“ ausreichend Fahrrad-Stellplätze. Das gilt auch für die Reinoldi-Grundschule und die Overberg-Grundschule, während an der Regenbogen-Grundschule bereits überdachte Fahrrad-Abstellplätze realisiert wurden.

„Dank dieser Antwort können wir nun die Umsetzung von überdachten Fahrradstellplätzen beantragen“, sagt Kevin Götz. „Sowohl die Schüler*innen als auch das Schulpersonal sollten die Möglichkeit haben, den Weg zur Schule mit dem Rad zurückzulegen und dieses auch sicher und trocken abstellen zu können. Das wäre ein Schritt für eine entspannte und klimafreundliche Anreise zur Schule“, so Götz weiter. 

„Eine Umsetzung ist ein weiterer wichtiger Schritt für einen fahrradfreundlichen Stadtbezirk. Schließlich ist es wichtig, auch die Interessen von Radfahrer*innen zu berücksichtigen. Ihre Räder sollten nicht im Regen stehen. Überdachte Stellplätze sorgen dafür, dass die Räder nicht so schnell rosten, das wiederum erhöht ihre Lebensdauer", ergänzt Bezirksvertreterin Jenni Pätsch (Die PARTEI).

Ein Problem sind allerdings die Kosten. Ein Stellplatz kostet laut Stadtverwaltung mindestens 650 Euro. „Weil die finanziellen Mittel im Stadtbezirk begrenzt sind, haben wir das weitere Vorgehen zur Umsetzung an den Rat der Stadt weitergeleitet“, erläutert Kevin Götz. „Dadurch erhoffen wir uns auch, dass die Bedarfe in anderen Stadtbezirken erfasst werden und in Zukunft an allen Dortmunder Schulen überdachte Fahrradstellplätze zur Verfügung gestellt werden.“