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Fotos: Everding, pixabay

Sebastian Everding

Unterstützung für Wildvögel, Katzenschutz sowie Energiewende

Seit der Kommunalwahl im September 2020 bildet das Team der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) rund um Ratsmitglied Michael Badura gemeinsam mit der Linken und der Piratenpartei im Dortmunder Stadtrat die gemeinsame Fraktion Die Linke+.
 
Im Rahmen der Haushaltsbegleitanträge für das Jahr 2022 konnte die Tierschutzpartei drei Anträge im Rahmen der insgesamt über 20 Anträge der Fraktion formulieren und zu einem erfolgreichen Abschluss durch den Finanzausschuss und die Ratssitzung am heutigen Donnerstag begleiten.

Dabei wurde eine finanzielle Unterstützung der privaten Wildvogelauffang- und Auswilderungsstation von Ewald Ferlemann in Dortmund-Dorstfeld beschlossen. Der engagierte Ruheständler ist dabei seit über 40 Jahren erste Anlaufstelle für verletzte und beschlagnahmte Tiere aus dem gesamten Großraum Dortmund und weit darüber hinaus. Für die Jahre 2022 und 2023 werden jeweils 4.000 Euro zur Verfügung gestellt, um den Eigenanteil der Förderung durch die Bezirksregierung Arnsberg zu übernehmen sowie eine weitere Unterstützung für Fütterungs- und Tierarztkosten zu gewährleisten.

Für Freigängerkatzen herrscht seit einiger Zeit eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht. Hier sollen nun die Werbemaßnahmen für die entsprechende Katzenschutzverordnung sowie die finanzielle Unterstützung der Freigänger-Kastrationen ausgeweitet werden. Für das Jahr 2022 werden dadurch weitere 20.000 Euro zur Verfügung gestellt. Diese sollen jeweils zur Hälfte in Marketingmaßnahmen zur Katzenschutzverordnung und zur anderen Hälfte als Kostenbeteiligung für Freigänger-Kastrationen beim TierSchutzVerein Groß-Dortmund e.V. und beim Dortmunder Katzenschutzverein verwendet werden.

Im Kampf gegen den Klimawandel und für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien kann nun ein weiterer Baustein angegangen werden, so wurde ein Umsetzungskonzept für Kleinwindkraftanlagen beschlossen. Die Verwaltung ist nun beauftragt, ein Umsetzungskonzept zu erarbeiten, um städtische Gebäude mit Kleinwindkraftanlagen auszustatten. In der Folge soll so, ergänzend zur Photovoltaik, ökologisch Energie für den Eigenbedarf produziert werden. Um einen Vogelschlag dabei fast vollständig auszuschließen, sollen ausschließlich vertikale Systeme zum Einsatz kommen.